Montag, 3. November 2014

aus dem Nähkästchen geplaudert......

Als ich meine Schneiderlehre in den Schneiderwerkstätten der Staatsoper Berlin begann, wurde ein Traum für mich wahr.
Zu damaligen Zeiten ein absoluter Glückstreffer in der Berufsausbildung.
Wir haben das Handwerk von der Pike auf gelernt, vieles mit Hand genäht, so wenig wie möglich an der Maschine. Polster, Futter ,Einlagen, selbst Säume  und Nähte wurden mit Heftgarn durchgeschlagen.....
Aber am Anfang haben wir alle unser Nadelkissen selbst hergestellt.

Das hier ist meins:


Aber ohhhjehhhhh!!!!! 
Das da zwischen Mund und Nase...... eine Alterserscheinung.
Die Stecknadeln haben den Filz ganz zerstochen und das Innenleben guckt nun durch.
 Nun darf er in den Ruhestand und ich hab mir ein neues genadelt.


Die ganzen Nähnadeln, die da oben in den Punkten stecken, habe ich alle aus  meinem alten Nadelkissen rausgeholt.
Und ich dachte damals, daß meine Arbeitskolleginnen mir meine Nadeln gemopst haben. 
Nun habe ich wieder ein paar auf Reserve!


uuuuups..... ganz schön groß geworden aber egal, nun sieht mein Arbeitsplatz gleich ein wenig pinkiger aus.
Ein Schnittmuster gibt es dazu nicht, ich hab einfach drauflos geschnibbelt, freestyle sozusagen!

Und nächstes mal zeige ich Euch mein neues Schneiderreich auf dem Dachboden.

Viele liebe Grüße,

Eure